SauerlandRadring

Das Sauerland hat oftmals mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick erkennt. Der SauerlandRing ist so etwas. Ein auf 83 Kilometer bzw. 88 Kilometer (von November bis April) gut ausgebauter Radwanderweg auf alten Bahntrassen über Lennestadt, Schmallenberg, Eslohe, Fretter und Finnentrop.

Eine „offizielle“ Übersicht über den Radring gibt es im Internet unter www.sauerlandradring.de. Wichtig vor einer Runde ist der Blick auf mögliche Baustellen oder Sperrungen entlang der Strecke. So der Hinweis auf die Sperrung des Kückelheimer Tunnels von November bis April. Aktuell (November 2017) auch die Sperrung der Strecke zwischen Saalhausen und Störmecke.

Eine ideale Strecke fürs Grundlagentraining

Da der SauerlandRadring auf alten Bahntrassen baut, sind die Steigungen sehr gleichmäßig. Auf der gesamten gibt es nur wenige Unterbrechungen wie z.B. Kreisverkehre oder Straßenkreuzungen, so ist eine kontinuierliche Fahrt möglich. So habe ich die Strecke für Grundlagenrunden im Herbst genutzt – „Nach der Saison ist vor der Saison“. Los ging es für mich zwischen Altenhundem und Schmallenberg, weiter ging es für mich durch Lenne über die Lenne hinweg (siehe Bild) nach Schmallenberg. Nach Schmallenberg ging es an Eslohe vorbei durch Fetter, Finnentrop zurück nach Lennestadt.

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SauerlandRadring - Kirche
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Zu 99% rennradtauglich

Die Strecke ist bis auf wenige Meter komplett geteert, d.h. auch Rennrad geeignet. Zwischen Lenne und Fleckenberg ähnelt der Radweg eher einem Waldweg oder Schotterweg (siehe Bild) und ist daher nur eingeschränkt für Rennradfahrer zu empfehlen, Die Parallel verlaufende Straße (B236) löst das Problem aber souverän.

Fokussiert oder touristisch – beides geht

Mit ihren knapp über 80 Kilometern kann man den SauerlandRadring sportlich ohne Probleme an einem Stück „abradeln“, d.h. für meine Grundlagenrunden habe ich knapp über drei Stunden gebraucht. Entsprechend kann man die Runde mit mehr Druck auch schneller schaffen. Man sollte aber berücksichtigen, dass dort auch Fußgänger mit Hunden oder Familien mit Fahrrädern unterwegs sind.

Wer es nicht so sportlich nimmt, kann entlang der Strecke viel entdecken. Man passiert einige schöne kleine (und größere) Orte, Café sowie Museen. Weitere Informationen dazu im Internet auf den Seiten von www.sauerlandradring.de. Aus eigener Erfahrung kann ich Heinemanns Hofcafe in Lennestadt-Kickenbach empfehlen, aber seid vorsichtig: Danach hat man mehr Kalorien zu sich genommen als abgestrampelt!

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