Rennrad

Münsterland Giro 2019

Es hat sich schon vor einem Jahr beim Münsterland Giro 2018 angekündigt, auch der Münsterland Giro 2019 findet wieder mit meiner Beteiligung statt.

Dieses Jahr ging es wieder aus dem Startblock A auf die Strecke. Der Startblock füllte sich ab 7 Uhr und in den ersten Reihen fanden sich bereits die bekannten Teams ROSE Team Münsterland, Sienna Garden, Lübbering und Leeze. Petrus hatte Einsicht und nach dem vielen Regen der vergangenen Tage war es trocken bei 9° C. Einige „harte Jungs“ gingen kurz/kurz auf die Strecke. Wie jedes Jahr bin ich angemessen mit Armlängen und Beibringen auf die Strecke gegangen.

Wie man es für das Münsterland erwartet, hielten sich die Höhenmeter in Grenzen. Allerdings teilten die einzigen Höhenmeter des Tages die Strecke in zwei Hälften. Zwischen Kilometer 45 und 65 ging es im Teutoburger Wald etwas auf und ab. Bis dahin war die Strecke flach und entsprechend hoch war die Geschwindigkeit. Aus Block A heraus gab es bis dahin keine Stürze, nach jeder Kurve wurde gesprintet und so das Feld auseinander gezogen und geteilt.

Auf dem Rückweg nahm das Tempo leicht ab, was das Rennen nicht leichter machte. Der Anspruch veränderte sich allerdings von Leistung auf Konzentration. Ständiger Wechsel der Straßenseiten und einige unvorsichtige Fahrer führten zu gefährlichen Situationen mit Berührungen im Feld – zu Stürzen kam es zum Glück nicht.

Probleme bei der Absicherung der Verkehrsinseln

Bereits auf den ersten Metern des Rennens deuteten sich die Verkehrsinseln als Risiko an. Die jungen „Damen“ auf den Inseln wussten nicht, wozu sie Pfeife und Fahne hatten, so dass des öfteren ohne Vorwarnung auf die Inseln zugefahren wurde. So kam es auch zu dem einzigen Unfall in der Führungsgruppe. Direkt vor und nach einer 90° Kurve waren zwei Verkehrsinseln, die vorab und schwer bis gar nicht zu erkennen waren. Ein Fahrer ist auf das Schild der zweiten Verkehrsinsel geprallt. Alles Gute von dieser Stelle.

Schnell und sicher in Ziel

Nach der etwas „unruhigen“ Fahrweise im letzten Drittel des Rennens waren Befürchtungen nicht unbegründet, dass es spätestens im Zielsprint zu „Herausforderungen“ kommen könnte, weil der ein und andere zu ambitioniert fährt.

Es ging mit hohem Tempo and die Zielgeraden und in den Zielsprint. Alle Fahrer hielten ihre Spur und so kam es zu keinen Stürzen bei der Zieleinfahrt. Wie sich mit den Ergebnissen herausstellte, waren vier Fahrer vorausgefahren und machten mit einem Abstand von rund fünf Minuten das Rennen unter sich aus. Die große Gruppe folgte geschlossen und zwischen Platz 5 und Platz 50 lagen nur wenige Sekunden.

Guter Saisonabschluss

Mit einer TOP 50 Platzierung war der Münsterland Giro 2019 ein guter Abschluss. Nächstes Jahr wieder gern.

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