Rennrad

Münsterland Giro 2018

Da ist er wieder, der „Tag der deutschen Einheit“. Man kann sich auf ihn verlassen, er ist immer am 3.Oktober und mit ihm der Münsterland-Giro.

Münsterland-Giro 2018

Der jährliche Abschluss der Rennradsaison findet in Münster statt und abgesehen von meinem aller ersten Start dort, war das Wetter immer kalt aber trocken. In diesem Jahr startete der „Cup der Westfälischen Provinzial“ um 8:35 bei knapp 8Grad. Im Ziel war es nicht viel wärmer, aber wir hatten ja 95km zum Aufwärmen.

Ungekürzt und unzensiert – die 95 Kilometer in 2:22:56h

ZDF – Zahlen, Daten, Fakten

Laut Ergebnisdienst kamen 1200 Starter und 108 Starterinnen ins Ziel. Nach 94 Kilometern und 2:22:56 h kam ich als 106er Mann und 38er meiner Alterklasse ins Ziel. Im Mittel habe ich dazu 260W Leistung erbringen müssen. Puh…

Anspruch und Wirklichkeit

Die Saison lief bis ca. drei Wochen vor dem Giro super. Gefühlt hatte ich den Giro schon gewonnen, aber dann kam ein Männerschnupfen. Zum Giro habe ich den Schnupfen fast überwunden und ging mit voller Motivation an den Start. Nach guten Ergebnis im letzten Jahr Münsterland-Giro 2017 stand ich dieses Jahr im Block A. Beste Voraussetzungen also.

Der Longinusturm stellt die Weiche

Im letzten Jahr riss das Feld im Anstieg zum Baumberg bzw. Zum Longinusturm auseinander. Das sollte mir dieses Jahr nicht wieder passieren. Es hat geklappt – fast. Auf der schmalen Straße den Berg hinauf zieht sich das Feld ganz natürlich auseinander. Dieses Jahr riss keine große Lücke auf und es formierte sich eine Gruppe, deren harter Kern bis zum Schluss des Rennens zusammenhielt.

Kleine Gruppe = viel Arbeit

Der Kern war klein aber fein. Wir hatten einige starke Fahrer dabei, die ein ordentliches Tempo an der Spitze machten. Leider haben wir einige Fahrer „verloren“, kämpften aber weiter. Ab der Mitte des Rennens wechselte die Spitze der Gruppe. Da es eine kleine Gruppe war, steckte auch ich über die Zeit im Mittel 260W in die Pedale.

Die Konkurrenz vor Augen

Wir waren stark unterwegs und kamen der vorausfahrenden, großen Gruppe immer näher – mehr aber auch nicht. An den Steigungen war die Gruppe zum Greifen nah, aber nach den Abfahrten wieder weiter weg. Die letzte Chance hatten wir auf dem Schöppinger Berg. Die lange Gerade mit geringer Steigung war die letzte Chance, aber leider hatte die Gruppe im Mittel nicht mehr genug Kraft. Bei meinem Versuch die Lücke zu zufahren, zog leider niemand mit und allein schaffte ich es auch nicht.

Ende gut alles gut?

Am Ende war alles gut, nicht viel besser, aber gut. Natürlich war das Wichtigste, gesund und ohne Sturz ins Ziel zu kommen. Wir sind ja alles nur Hobby-Fahrer und da sollte das immer noch im Vordergrund stehen.

Im Vergleich zum Vorjahr habe ich meine Platzierung etwas verbessert. Das Ziel war zwar Top-100, aber passt schon…

Und was ist so sicher wie Weihnachten am 24.Dezember 2019? Genau, Münsterland-Giro am 03.Oktober 2019.

 

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