Rennrad

GFNY Deutschland 2018 – Rennbericht

Wenn der GFNY spielt, folgen die Rennradfahrer

Hameln ist die Stadt des „Rattenfänger von Hameln“ und am ersten Septemberwochenende ist es jetzt auch die Stadt des GFNY Deutschland und der Rennradfahrer. Geht man am Samstagabend durch Hameln, erkennt man an jeder Ecke Rennradfahrer aus aller Welt. Noch hat man das Gefühl, man wird angeschaut wie ein Außerirdischer – aber wer ist hier eigentlich normal?

Warmlaufen

Wie auch schon im letzten Jahr, geht die Anmeldung schnell und reibungslos von statten. Einziger Dämpfer ist, dass die benötigte Trikotgröße XXL ist, die ich dieses Jahr brauche. Bin ich fett geworden? Wie auch immer. Von den vielen Sachen im Starterbeutel braucht man eigentlich nur die Startnummern, der Rest ist unbrauchbare Werbung.

Bilder rund um den GFNY in Hameln

Einschreibung

Einschreibung

Starterkit

Starterkit

Unterschriften

Unterschriften

Zieleinlauf

Zieleinlauf

Medaille

Medaille

Die Strecke

Die Strecke ist die gleiche wie im Vorjahr. Das ist aber kein Problem, denn die Strecke ist super! Der Asphalt ist ausnahmslos für Rennradfahrer gemacht. Die Anstiege sind gleichmäßig und die Abfahrten auf breiten Straßen laden zum Rasen ein. An den Stellen, an denen die Strecke schmaler ist, ist sie ausreichend übersichtlich.

Zu Beginn des Rennen hätte ich mir allerdings einige Helfer auf den verschiedenen Verkehrsinseln gewünscht. Es kommt in den vorderen Reihen zu ein paar Bremsmanövern, die man vermeiden könnte.

Unterwegs gibt es einige kleine Ortschaften zu sehen – soweit man Zeit hat den Kopf zu heben. Die Kurven durch die Ortschaften waren eine nette Zutat, da man sie zügig durchfahren konnten und so für Abwechslung sorgten.

Die Stimmung

An der Stimmung im Startbereich, an der Strecke und im Zielbereich muss noch gearbeitet werden, dass man um 7 Uhr im Startblock nicht ein schläft ist alles. Die meiste Stimmung machen die Fotografen vom Sportograf, um gute Bilder zu bekommen. Die Musik ist wenig erweckend und dem Sprecher fehlen noch die Worte. Wer glaubt, dass es im Zielbereich besser ist, der täuscht sich. Stimmung ist gleich null, wenn man nicht die eigenen Fans mitbringt. Der Sprecher schafft es höchstens, die Namen der Fahrer abzulesen – das zum Glück fehlerfrei.

Entlang der Strecke ist es nicht viel besser, was ich persönlich aber nicht schlimm finde. Man hat eher den Eindruck, man stört die Bewohner beim Brötchen holen. In einer Kurve haben allerdings im Anstieg eine Mädels für richtig Stimmung gesorgt (siehe Video). Vielen Dank dafür!

Die Sache mit der Wertung

Gleich vorweg: Ich habe nicht die Ambitionen das Rennen zu gewinnen, aber Ehrgeiz hab ich schon. Dementsprechend verwundert war ich, als ich in der Rangliste sehen musste, dass die Abbrecher des Grand Fondo ganz normal als Teilnehmer des Medio Fondo gewertet werden. Hat man diese Fahrer auf der Strecke nicht als „Mitbewerber“ gesehen, sah man alt aus. Meine Platzierung hätte sich von Platz 14 auf Platz 7 verbessert.

Eine Mitarbeiterin darauf angesprochen sagte, das würde man dieses Jahr so machen. Es hätte aber schon mehrere Beschwerden dazu gegeben. Ich habe danach noch mal in das bei der Anmeldung verteile Reglement geschaut, dort steht kein Wort davon. Man kann von der Sache halten, was man möchte, aber eine offene Kommunikation der Tatsache wäre nur fair. So riecht es für mich nach Geschäftemacherei!

Fazit

Die Veranstaltung zieht seit ihrem Start vor drei Jahren immer mehr Teilnehmer an und das zu recht.

  • Die Stadt ist schön, so dass man gern die Familie übers Wochenende mitnimmt.
  • Noch ist die Veranstaltung so klein, dass alles übersichtlich ist und man nirgends anstehen muss.
  • Die Strecke ist sehr gut.
  • Wer nicht schon genug Trikots hat, bekommt jedes Jahr ein schönes Trikot dazu.

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